Berichterstattung über Syrien "Kronen Zeitung" manipuliert Flüchtlingsfoto

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„In der Vergrößerung sichtbar: links das Originalbild von EPA (aufgenommen nahe Aleppo), unten der Hintergrund der Agentur Reuters (zu sehen sind Ruinen in der Stadt Homs), rechts die Montage in der Kronen Zeitung vom 28. Juli. (© dpa/Reuters/Kronen Zeitung) Ein Mann mit ernstem Gesicht, in seinem Arm ein Kleinkind, eine komplett verschleierte Frau mit Tasche und Rucksack neben ihm. Im Hintergrund eine Trümmerlandschaft. So das Bild, das in der Samstagsausgabe des österreichischen Boulevardblatts Kronen Zeitung erschien. Die Bildunterschrift: „Eine Ruinenlandschaft, aus der Menschen fliehen, sind Teile von Aleppo geworden“. Die dramatische Fluchtszene vor apokalyptischem Hintergrund passt zu den Nachrichten, die aktuell aus Syrien kommen. Doch dieses Foto ist eine Montage.Dass hier etwas nicht stimmt, fiel denn auch auf. Die Gegenüberstellung von Original und Bearbeitung wurde am Sonntag online gepostet und unter anderem von dem US-Blog Gizmodo aufgegriffen. Inzwischen kommentieren auch österreichische Medien den Fall:  „Krone dramatisierte Bürgerkrieg in Syrien mit Photoshop“, schreibt etwa Standard.atBeim österreichischen Presserat gingen mehrere Beschwerden von Lesern ein.“ www.sueddeutsche.de/medie…luechtlingsfoto-1.1426272

Wenn man bedenkt, daß hierzulande nahezu die komplette Mainstreampresse die Syrienberichterstattung entweder manipulieren, oder Manipuliertes einfach übernehmen, sind die Abschuldigungen gegen die Kronenzeitung reine Heuchelei. Es scheint in Syrien viel Rohstoffe zu geben. Beten wir für die leidende Bevölkerung und vorallem für die Christen, die wieder mal der Profitgier der vermeindlich christlichen Länder geopfert werden.