Erotischer Gottesdienst in der Evangelischen Kirche Mainz-Kastel: Anfassen erwünscht.

Die „Süddeutsche“ berichtet über die letzten Zuckungen einer ehemals von Gott ins Leben gerufenen Kirche, die jetzt mit all ihren verirrten und verwirrten Hirten und Schäflein dem Abgrund entgegen torkelt. Ein Leserbriefkommentar aus der Zeitung zeigt die geistliche Verarmung dieser verweltlichten Orgenisation:

           „Unterhaltungszentrum Kirche

Unsere Kirchen sind zu Unterhaltungszentren verkommen und die Kirchenvertreter zu Alleinunterhaltern. Die Aufgabe eines Pfarrers ist es doch nicht über Sex zu reden, sondern den Menschen den christlichen Glauben näher zu bringen, sie zu trösten, im Kummer und Leid.

Als uns unsere Tochter auf schlimme, gewaltsame Weise genommen wurde, kam zu uns kein Pfarrer, der uns tröstete oder uns in der schwersten Zeit unseres Lebens half, obwohl wir damals ev. kirchensteuerzahlende Namenschristen waren.

Damals wollten wir nicht mehr leben, da wir dachten, mit diesem Leid nicht leben zu können. Wir sind hunderte von Kilometern gefahren, um Seelsorge von einem ev. Pfarrer zu erhalten, der uns empfohlen wurde. Beim Eintritt in dessen Arbeitszimmer Pfarrers konnten wir in großen Buchstaben über seinen Schreibtisch die Worte lesen:
„Christen haben den besseren Sex“.

Uns wurde dann bei einem Gespräch, von diesem „Seelsorger“ geraten, dies schlimme Leid doch so zu nehmen, wie es im Buch Hiob geschrieben steht:
„Gott hat´s gegeben,
Gott hat´s genommen“.

Was für ein Trost. Wir können wie Hiob sagen:
„Was seid ihr für leidige Tröster“.

Trotz allem haben wir zum christlichen Glauben gefunden und haben die Bibel unter vielen Tränen gelesen und Hilfe und Kraft gefunden in den Worten von Jesus, dass Gottes Reich mitten unter uns ist, und den Worten von Paulus, dass es eine sichtbare und eine unsichtbare Welt gibt. ….Menschen, welche klinisch tot waren und reanimiert wurden, haben diese Worte bestätigt.
Von unserer Kirche haben wir uns getrennt, denn wir haben leidvoll erlebt, dass die Kirchen nur für glückliche und sorglose Menschen da sind. Vergessen sind die Worte Jesu:
„Die Gesunden bedürfen des Arztes nicht,
sondern die Kranken“.

Hier bei uns in der Nähe, in der einst Martin Luther predigte, wird in einer ev. Kirche Samba getanzt. Volles Haus.

Luther schrieb:
„In der Kirche soll man nichts mit größerer Sorgfalt betreiben, als das heilige Evangelium, da ja die Kirche nichts Köstlicheres und Heilsameres hat.“

Gläubige Christen folgen dem Rat Gottes aus der Bibel:

„Geht hinaus aus ihr, mein Volk,
dass ihr nicht teilhabt an ihren Sünden
und nichts empfangt von ihren Plagen!
Denn ihre Sünden reichen bis an den Himmel
und Gott denkt an ihren Frevel.“ www.sueddeutsche.de/leben…ssen-erwuenscht-1.1432769