Baden-Württembergs Ministerpräsident Kretschmann hält die Angst vor einer Islamisierung Deutschlands für nicht begründet.

Sehr kurzsichtig. Heute Minderheit, Morgen die Mehrheit. Damit irrt er gewaltig. Wie sagte schon Mao Tse Tung: „Ein entschlossener Mann mit einem Maschinengewehr kann 100 Unentschlossene beherrschen.“ Kretschmanns Behauptung ist in Anbetracht der Situation, dass eine Handvoll Terroristen ganz Deutschland lähmen und einschränken ad absurdum geführt. So irten sich auch die Perser: wie soll eine so kleine Minderheit uns hellenisieren. Sprach der römische Senator: wie soll eine Minderheit uns christianisieren? Sprach der Byzantiner: wie soll eine so kleine Minderheit uns arabisieren. Sprach der Azteke: wie soll so eine kleine Minderheit uns hispanisieren. Sprach der Maharadscha: Wie soll so eine kleine Minderheit uns kolonisieren usw. usf. Kein Grund für uns Christen Angst zu haben. Wir glauben an Auferstehung und Überwindung:

„Immer wieder hat sie (die Welt) gedacht, das Christentum liege im Sterben – im Sterben durch Verfolgung von außen her oder Korruption im Innern, durch die Entstehung des Islams, die Entwicklung der Naturwissenschaen, die Entstehung großer, antichristlicher revolutionärer Bewegungen. Aber jedesmal hat sich die Welt getäuscht. Ihre erste Enttäuschung war bei der Kreuzigung. Der Mann wurde wieder lebendig. In gewissem Sinn – und es ist mir ganz klar, wie scheußlich und unfair das scheint – geschieht das seither immer wieder. Die Menschen fuhren fort, das, was Er auslöste, zu töten: Und jedesmal, wenn sie gerade die Erde auf seinem Grab feststampen, hören sie plötzlich, dass es noch am Leben ist und sogar an einer neuen Stelle ausgebrochen ist. Kein Wunder, dass sie uns hassen!“

(C.S. Lewis)