Natalie Cole verstarb im Alter von 65 Jahren an den Spätfolgen ihrer Drogensucht.

Drogen töten auch nach der Zeit. Das hat diese wunderbare Künstlerin jetzt am Silvesterabend erleben müssen.

Mit ihrem lange von der Sucht nach Heroin, Kokain und LSD geprägten Leben beschäftigte sie sich zunehmend kritisch. 2008 sagte sie in einem Interview über ihre Drogenabhängigkeit in den Siebzigern und Achtzigern: „Mir war nicht klar, wie kurz ich davor stand, mich abzumelden.“ In ihrer Autobiografie offenbarte sie, mal als Prostituierte im New Yorker Stadtteil Harlem gearbeitet zu haben.
Dass Amy Winehouse, die stark alkohol- und drogenabhängig war, mit Grammys ausgezeichnet worden war, hatte Cole als „das falsche Signal“ kritisiert. „Wir müssen aufhören, schlechtes Benehmen zu belohnen“, sagte sie. (Spiegel.de)

Drogen und Musik, Musik und Drogen – eine enge Verwandtschaft, die von den Anfängen des Jazz bis heute reicht. Wilde Spekulationen, haarsträubende Geschichten von Exzessen, Abstürzen, kreativen Höchstleistungen und moralischem Verfall standen schon immer im Interesse der Öffentlichkeit. Marihuana, LSD, Heroin, Crack, Ecstasy, Speed, Alkohol… das sind die Stoffe, aus denen die Träume und Albträume der Musikszene gewebt sind.
„In der Rockszene liegt das Partyticket überall auf dem Tisch und die Welt der Drogen ist oft allgegenwärtig“, bestätigt auch ‘Scorpions’-Sänger Klaus Meine (60).
Weitere Zitate über dieses mörderische Geschäft von Musikstars, die ihr elendes Rockerleben zum Teil bereits ausgehaucht haben:
Ich habe es satt Elvis Presley zu sein.
(Elvis)
Ein Gitarrensolo darf nicht länger dauern als das Geräusch, das ein Bierflasche beim öffnen macht.
(Lemmy Kilmister)
Sterben kann nicht so schlimm sein.Es muss irgendwie okay sein, sonst würden es nicht so viele tun.
(Courtney Love)
Ich verstehe überhaupt nichts von Musik. In meiner Branche ist das nicht nötig.
(Elvis)
Rock war schon immer des Teufels Musik und sie öffnet die Türen für die unteren Elemente
(David Bowie)
Ich hatte mal ein Drogenproblem – aber mittlerweile kann ich es mir leisten
(David Lee Roth)
Scheisse, ich habe mein Idol angepisst
(Tommy Lee, Mötley Crüe – nachdem er im Drogenrausch Rick Nielsen ans Bein gepinkelt hatte)
Wenn ich allein mit Bier und dem Speed war, lief ich die ganze Nacht in meinem Zimmer auf und ab, um all die Dämonen abzuschütteln, die sich an meine Fersen geheftet hatten..
(Johnny Cash)
Ich werde diese Welt wahrscheinlich nicht lebend verlassen.
(Hank Williams)
Wer sagt, dass man Glück nicht kaufen kann, hat keine Ahnung von Shopping.
(David Lee Roth)
Kokain ist Gottes Art und Weise, um dir mitzuteilen, dass du zuviel Geld hast.
(Sting)
Wahrscheinlich ist er tot und hat sich diesem dämlichen Club der Suizidrockstars angeschlossen.
(Mutter von Kurt Cobain)
Ich habe wirklich keine Lust mehr, auf der Bühne zu stehen und mitzusingen. Ich habe eingesehen, das ich gar nicht singen kann.
(Noel Gallagher,Oasis)

www.gott.de/blog/2011/05/promis-und-der-drogenfluch-/