Wenn der tote Lemmy jetzt nochmal eine letzte Botschaft raushauen könnte, seinen "Anbetern" würde das Blut in den Adern gefrieren.

Hat sich Lemmy Kilmister das Leben genommen?

„Auf der offiziellen Facebook-Seite Motörheads ist ein recht umfangreicher Beitrag von Steffan Chirazi zu lesen, in dem der Produzent des Dokumentarfilms „Lemmy“ (2010) seine persönlichen Begegnungen und Erlebnisse mit dem Frontmann von Motörhead schildert.
Unter anderem erzählt er die bemerkenswerte Anekdote, wie er ausgerechnet von Lemmy Gesundheitstipps erhielt. Außerdem klärt er auch auf, dass der Musiker zwar mit sex and drugs kokettierte, in Wahrheit aber auch ein sehr liebenswerter Mensch war, der die Frauen verehrte und immer gut behandelte.
„Lemmy entschied sich in diesem Moment, zu gehen“
In dem Text findet sich aber auch eine Passage, die von Lemmy Kilmisters letzten Stunden handeln. Hier kann man Worte lesen, die aus ganz vielen Gründen doppeldeutig sind. So schreibt Chirazi: „Die Sonne ging im Osten auf, wanderte in Richtung Westen und Lemm spielte vielleicht ein paar Videospiele, las etwas oder sah ‚Law & Order‘. Aber die Sonne ging an diesem Tag auf der falschen Seite auf, obwohl ich sagen muss, dass es Lemm genau richtig gemacht hat. Auf seine Art. “
Der Produzent wird noch ambivalenter: „Er sah, dass alles um ihn herum in Ordnung war und entschied sich in diesem Moment, zu gehen. Jemand hatte den Fehler gemacht, ihm und uns zu erzählen, dass er nur noch einige Monate zu leben hat. Und nun stelle ich mir vor, dass Lemm sicher einfach nur gelächelt hat, als er von irgendjemandem einen solchen ‚Auftrag‘ erhielt, weil er innerlich wusste, dass er höchstselbst über seinen letzten Tag entscheiden würde, wenn das drohende Ende wirklich bevorsteht.“Die blumige Art, in der Chirazi seine Erinnerung an Lemmy verfasste, können natürlich auch einfach nur eine sehr poetisierte Umschreibung des Sterbevorgangs darstellen – zumal nicht klar wird, wie viel Details der Mann wirklich kennt.“ (Rolling Stone.de)

Die Folge davon, dass sich der von Gott gelöste Mensch, selbstbestimmt sterben will entsteht, weil Kummer, Hoffnungslosigkeit, Depression, Angst vor der Zukunft und die Sorge, von anderen abhängig zu sein die Illusion, der eigene Gott zu sein, zerstört. Ausserdem wissen von Gott gelöste Menschen nicht, dass sie sich nach ihrem Ableben vor einem heiligen Gott verantworten müssen. Auch für Lemmy gilt der Satz: „Es ist schrecklich in die Hände des lebendigen Gottes zu fallen.“ Davor bewahrt ihn auch sein vermeindlicher Selbstmord nicht.