Alles auf Porno.

Pornografie gehört bei einem großen Teil der Jugendlichen und Erwachsenen zur Sexualität. Im Alter von 13 Jahren haben fast 70 Prozent der Jungen und 43 Prozent der Mädchen schon einmal pornografische Bilder oder Filme gesehen. Diese Zahlen sind aus der Dr.-Sommer-Studie aus dem Jahr 2009, noch vor der Smartphone-Revolution. Ausführliche aktuellere deutsche Studien gibt es kaum. Im Alter von 17 Jahren haben schließlich 93 Prozent der Jungen und 80 Prozent der Mädchen mindestens schon einmal sexuelle Handlungen als Film gesehen. Nikolaus Franke, Jugendreferent beim Weißen Kreuz, geht davon aus, dass die Zahlen heute noch höher sind als 2009. Insgesamt schauen mehr Jungen als Mädchen Pornos. Es gebe aber auch Mädchen, die regelmäßig Pornos nutzten, und wiederum Jungen, die nie welche konsumierten. Wer süchtig von dem Dreck ist, dem sei gesagt, der Weg aus einem Kreislauf des unkontrollierten Porno-Konsums ist möglich. Jesus befreit aus allen Bindungen. Er ist der starke Gott, der Erlöser und Befreier.

„Achte auf deine Gedanken, denn sie werden Worte. Achte auf deine Worte, denn sie werden Handlungen. Achte auf deine Handlungen, denn sie werden Gewohnheiten. Achte auf deine Gewohnheiten, denn sie werden dein Charakter. Achte auf deinen Charakter, denn er wird dein Schicksal.“

Dennoch fordere ich, auch wenn es untopisch klingen mag: Weg mit Erotik und Pornographie aus dem öffentlichen Raum. Keine aufreizende Plakate, keiner erotisierende Videoclips, kein Sex im TV vor 22 Uhr, auch kein Reden über Poppen, Pickup, Abschleppen etc. und natürlich keine obszöne Entblößungen. Verpflichtende und funktionierende Internetsperren für jugendgefährdende Inhalte.