Als Christ kann es keine Relativierung von Nazi-Gräuel geben. Aber das darf nicht dazu führen, dass die Kommunisten-Gräuel vergessen werden.

Und historisch gesehen gibt es – kaum glaublich – noch weit mehr Opfer des Kommunismus als des Nationalsozialismus. Nur die Mao-Anhänger und Pol-Pot-Verehrer unserer Gesellschaft sitzen nicht im Gefängnis oder werden geächtet. Sie sitzen im Parlament, in den Amtsstuben, ja sie sind sogar – wie Herr Kretschmann Ministerpräsident. Damit wir uns klar sind. Pol-Pot hat 6 Mio Landsleute umgebracht, ob mit Aufruf oder nicht, ist dabei ziemlich egal. Und die GRÜNE Elite (soweit aus dem marxistischen Bund hervorgegangen) hat für diesen Mann Spenden gesammelt – bis in die 80er. Viele dieser Leute hatten Eltern aus dem NS-Milieu und sind dann diametral ins andere Extrem gefallen.

Überall gibt es Erinnerunsstellen und Veranstaltungen für die Opfer des Nationalsozialismus. Gedenken an diese Opfer? Ja, sehr gerne! Aber mit einem Zusatz: Es gibt eine „Nazikeule“ in politischen Debatten, aber keine Stalin- oder Kommunismuskeule! Abgesehen von dem Missbrauch, jeden andersdenkenden Nicht-Linken einfach „Nazi“ zu nennen und dadurch an einen gesellschaftlichen Pranger zu stellen: Warum ist das so?

Man spricht viel über den Nationalsozialismus und seine Verbrechen, behandelt das Thema in den Schulen, zeigt Dokumentationsfilme und errichtet Denkmäler – wieder und wieder. Aber ich höre praktisch nie von der DDR-Grenze und zum Beispiel von den dort stationierten Hunden, die auf „Zerfleischen von Flüchtlingen“ abgerichtet waren, warum weiß die Jugend kaum mehr vom „Gulag“ und den Berichten Alexander Solschenizyns darüber? Warum spricht man praktisch nie von den Opferzahlen des Kommunismus in den Ländern des „realen Sozialismus“, auch nicht von dem, was die Ideologie des Sozialismus in China und vielen anderen asiatischen Ländern angerichtet hat?

Warum ist das so? Mein Verdacht: Alle Diktaturen, die „sozialistisch“ waren, gelten bei den „Parteigenossen“ als „nicht so schlimm! Ihre Täter sind zum Teil wieder anerkannte Bürger und sogar Politiker, deren Vergangenheit man nicht berührt, weil das politisch unkorrekt wäre. Nazi-Täter hingegen bringt man noch als Greise und Alzheimer-Patienten vor Gericht. Man kann sich auch des Eindrucks nicht erwehren: Bestimmte Leute drücken ihre Ablehnung der Nazis in einer Tonlage aus, als ob diese ihre Ablehnung beweisen sollte, wie moralisch sie selbst sind und vor allem auch wie sauber ihre ideologische Weste ihrer Herkunft nach ist!!!

Während man von „Neonazis“ spricht, die ich eigentlich immer nur aus Zeitungen „kenne“, redet man nie von „Immer-Noch-Kommunisten“, vor allem nicht mit demselben Abscheu wie von Neonazis. Als solche bezeichnet man auch Menschen, die klar und eindeutig, in Wort und Tat, der braunen Teufelsideologie abgeschworen haben. Natürlich, Menschen können lügen und können sich verstellen. Richtig, aber das können alle Kriminelle, Nazis, die es immer noch heimlich sind, aber eben auch Kommunisten, deren KZS und Folterkammern nichts besser waren als die der Nazis!

Teufel ist Teufel, er ist unabhängig von der Farbe seines Pelzes.

Das ist kein „Vergleich“, sondern die Feststellung, dass Hass und Grausamkeit einfach überall dieselben waren und sind – wie noch vor kurzem in Burundi, heute wieder bei Bokoharam in Nigeria, bei der Isis und in anderen Ländern auch! A. Laun