Die ganze Welt (und jetzt besonders China) steckt in einem tragischen Dilemma: Die Wirtschaft muss immer und immer wachsen,


um unseren Lebensstandard zu sichern und zu vergrößern. Aber genau damit zerstören wir Menschen unsere Lebensgrundlagen.
„Wer glaubt, unendliches Wachstum in einer endlichen Welt sei möglich“, sagte der Ökonom Kenneth Boulding, „ist entweder verrückt oder eben ein Wirtschaftswissenschafter.“
Leider baut unser Zins und- Geldsystem darauf auf, dass Wachstum immer existieren muss.
Aber ein exponentielles Wachstum ist in einem geschlossenen System ohnehin nicht möglich. Das kann am leichtesten an einem Erlenmeyer-Kolben beobachten, in dem eine Bakterienkultur in einer Nährlösung wächst, dabei die vorhandenen Resourcen verbraucht und die Nährlösung mit toxischen Stoffwechselprodukten verunreinigt. Zu einem bestimmten Zeitpunkt sind die Nährstoffe verbraucht und die Nährlösung so mit giftigen Metaboliten angereichert, dass die Population restlos zusammenbricht. Und doch sieht die Zukunft aus Sicht der wachsenden Bakterien bis etwa drei Generationen vor dem totalen Zusammenbruch relativ rosig aus. Bei uns siehts zur Zeit scheinbar rosig aus. Aber es geht nicht mehr lange so weiter.
Unsere kleine Welt ist toal vergiftet von Krieg, Kriegspropaganda, Raktenschilden, Aufrüstung, Feindbilderv, NATO, NSA-Abhöraffären, Überwachung, Lügen, Geheimdienste, Foltergefängnisse und Todeslisten.
Rettungsschirme, Banken, Aktienkurse, Lobbyisten, Steuererhöhungen, Freihandelsabkommen, Monsanto, Großkonzerne, IWF, Massentierhaltung, Genmanipulation, Atomkraft, Fracking und überhaupt alle Techniken und Wissenschaften, die immer vorgeben, die Lösungen zu haben, während sie dabei erst diese unlösbaren Probleme erzeugen. Wer kennt schon die Leute, die unsere düstere Zukunft am grünen Tisch ins totale Chaos planen? Niemand.
Das von diesen großen Unbekannten ausgedachte, real existierende kapitalistische System braucht immer Wachstum, sonst implodiert es. Und das nur, weil Milliardäre zu Billiardären werden wollen. An jeder Arbeitsstunde, in der irgend ein noch so unwichtiges Teil produziert wird, verdient ein solcher Unternehmer. Je mehr Stunden geleistet werden, um so größer wird das berühmte BSP. Superreiche verdienen an allem, am Krieg, am Wohlstand und an Katastrophen jeglicher Art.
Ob der kleine Arbeitnehmer, das kleine Rädchen, in dieser Zeit Panzer, Uboote, Maschinengewehere oder Munition herstellt oder Tonnen von Plastikspielzeug für Überraschungseier oder sinnlose Weihnachtsgeschenke, die im Januar beim Sperrmüll landen, ist doch völlig egal. Wir müssen immer arbeiten und produzieren – egal was. Beschäftigungstherapie für unwissende Arbeitsameisen bringt Milliardengewinne für die Elite und die Bonzen dieser Welt.
Einge mächtige Familienclans in Amerika und Europa leben seit Generationen im brutalsten Überfluss aufgrund dieses Systems, ohne selbst je einen Finger rühren zu müssen.
Aber unbeschränktes Wirtschaftswachstum ist in einer endlichen Welt nicht möglich. Wann erkennen wir das? Wie immer, wenn es zu spät ist. Jesus warnte uns schon vor 2000 Jahren: “Wie die Menschen in den Tagen vor der Flut aßen und tranken und heirateten, bis zu dem Tag, an dem Noach in die Arche ging, und nichts ahnten, bis die Flut hereinbrach und alle wegraffte, so wird es auch bei der Ankunft des Menschensohnes sein.”
[Matthäus Kapitel 24, Verse 38 - 39]
Was wäre, wenn Gott tatsächlich zu Noahs Zeiten ein solches Gericht über die Erde gebracht hätte? Immer wieder bringen Hollywoods Filmemacher unsere schlimmsten Alpträume vom Untergang der Welt in die Kinos. Bildgewaltig zeigt die Verfilmung von Noah und der Sintflut das fürchterliche Gericht Gottes über die Menschheit. Der bekannte Satz „Diese Geschichte beruht auf einer wahren Begebenheit“ – passend oder nicht?
Was wäre, wenn es ihn tatsächlich gäbe?
Was wäre, wenn er nicht der „liebe Gott“ ist?
Was wäre, wenn er Richter und Vollstrecker wäre?
Was wäre, wenn er heute noch einmal ein solches Gericht über uns bringen würde?
Könnte er das? Würde er das? Sollte er das?
Hätten wir es verdient? Hättest du es verdient? Würdest du überleben dürfen? Wie streng ist Gott?
Gott lässt uns über seine Absichten nicht im Unklaren: Es ist dem Menschen gesetzt, einmal zu sterben, danach aber das Gericht.* Die Sintflut war nicht Gottes erstes Gericht über die Sünde des Menschen – und ganz gewiss auch nicht sein letztes!
Gibt es einen Ort der Sicherheit vor Gottes Zorn?
Wer mein Wort hört und dem glaubt, der mich gesandt hat, hat ewiges Leben und kommt nicht ins Gericht, sondern ist aus dem Tod in das Leben übergegangen.
Jesus Christus: Die Bibel, Johannes 5,24