Spiegel.de sinniert mal wieder über Gott und Götter nach. Er schreibt: Religion und Evolution: Strafende Götter als Erfolgsgeheimnis der Menschheit.

„Allmächtige Vaterfigur mit potenziell harter Hand: Die westlich-christliche Gottesvorstellung ist stark vom griechischen Zeus geprägt“ (Spiege.de)

Der Glaube an „strafende Götter“ hat die Entwicklung und den Zusammenhalt heterogener, expandierender Kulturen in der Menschheitsgeschichte gefördert. Das ist das Ergebnis einer neuen Studie, die im renommierten „Nature“-Magazin veröffentlicht wurde und bei gläubigen Menschen eher auf Kritik stoßen dürfte. Denn, so die Autoren, Angst, und nicht etwa Vertrauen, sei dabei die treibende Kraft gewesen. Frank Patalong hat sich die Studie für den „Spiegel“ angesehen.“ Jesus.de

Baal, Artemis, Aschera, Astarte, Dagon, Nisroch, Kemosch, Milkom, Moloch, Rimmon und Zeus – die Bibel ist voll von Geschichten über fremde Götter. Sie stellt ihnen aber nur einen einzigen Gott entgegen. Nur einen, der lebendig ist. Die anderen „sind alle Nichtse!“ (Psalm 96,5). Trotzdem wurden sie über Jahrhunderte hinweg angebetet. Paulus warnt im Neuen Testament, dass Menschen, die Götter verehren, dadurch sogar in Kontakt mit bösen Mächten kommen können. Zum Nachlesen: 2 Mose 20,3-5; 5 Mose 6,4-5; Jesaja 44,9-20; 1 Korinther 10,14-22.
Nochmal zu Zeus („Himmelsgott“). Da irrt der Schreiber im „Spiegel“ gewaltig.
Zeus ist zur Zeit der Bibel der oberste der griechischen Götter. Als Paulus zusammen mit Barnabas die Stadt Lystra besuchen, finden sie dort auch einen Zeus-Tempel. Paulus erzählt von Gott und heilt mit Gottes Kraft einen gelähmten Mann. Die Menschen, die das sehen, meinen, die Götter seien zu ihnen gekommen. Deshalb wollen sie Barnabas als Zeus verehren. Paulus soll der griechische Gott Hermes sein (der Götterbote). Zum Nachlesen: Apostelgeschichte 14,8-13; Die Beiden weisen dieses Ansinnen radikal zurück. (aus klartext-magazin) Lies dazu unser Online-Buch: www.gott.de/zeitgeist/10-luegen-ueber-gott/