Syrienkrieg und biblische Endzeitprophetie.

Die tragische Zukunft nimmt ihren Lauf. Die Bibel erfüllt sich vor unseren Augen:

„Offenbar ließ Russland die großen Antonow-Transportmaschinen vom Typ AN-124 nach Syrien verlegen. Nicht eine, sondern eine größere Anzahl. Ziel ist der Flugplatz in Jableh, einer Küstenstadt 25 Kilometer südlich der Stadt Latakia.

Das ist nicht alles. Auch mehrere Schiffe haben dort angelegt, unter ihnen das russische Landungsschiff „Nikolaj Filtschenkow“ voll Militärmaterial. Beispiele: Schützenpanzer, Militärlaster und Granatwerfer Und auch weitere Schiffe scheinen unterwegs zu sein. Darin werden nicht nur russische Militärgüter transportiert, sondern auch Soldaten. Das alles soll nur eine Vorhut zu sein.

Politisch mag das mit den weltpolitischen Plänen und Träumen von Wladimir Putin zusammenhängen. Aus biblischer Perspektive aber gibt es darüber hinausgehende Verknüpfungen. Denn Russland wird in der Zukunft eine ganz entscheidende Rolle spielen.

Das, was die wenigsten bedenken, ist: Russland wird länger existieren als Europa, das künftige Römische Reich. Und es wird ein ganz entscheidender Machtfaktor in der Endzeit sein. Das macht die Prophetie der Schrift ganz deutlich.

Russland steckt wahrscheinlich hinter einem Ausdruck, den Gott im Propheten Hesekiel mehrfach verwendet: „im äußersten Norden“ (Hes 38,6.15; 39,2). Diese Ortsangaben haben immer Bezug zu Israel. Für dieses Land gibt es den Norden (heute wohl Syrien, Türkei), aber auch einen darüber hinausgehenden Feind, der noch weiter im Norden liegt. Das ist Russland.

Daniel hat eine Vision erhalten (Daniel 8), in der Gott ihn etwas sehen lässt über die kommende Macht des Assyrers (wie gesagt, Syrien, Türkei, etc.). Und von ihm heißt es ausdrücklich: „Und seine Macht wird stark sein, aber nicht durch seine eigene Macht“ (Dan 8,24). Woher kommt dann diese Macht?

Seine Macht ist also abgeleitet dadurch, dass er von einem Stärkeren unterstützt wird. Es liegt nahe, den in Hesekiel 38.39 verwendeten Ausdruck des „äußersten Nordens“ darauf zu beziehen. Diese Macht Russlands steht hinter dem Syrer.

Schon heute versucht Syrien, eine Führungsposition im Nahen Osten einzunehmen. Das werden sie in der Zukunft noch viel stärker tun. Und dann werden sie immer noch – wie heute – abhängig sein von Russland, der sie vermutlich nicht nur mit Kriegsmaterial, sondern mit sehr viel mehr unterstützen wird.

Diese Unterstützung wird dem Assyrer am Ende nicht helfen. Er wird durch das Kommen des Herrn Jesus gerichtet werden. Aus Jesaja 31,4-8 wissen wir, dass dieser Feind sogar ohne Kampf fallen wird. Der Herr Jesus Christus wird kommen und ihn richten. Europa ist zu diesem Zeitpunkt nach Offenbarung 16.20 schon überwunden und gerichtet worden.

Aber dann gibt es noch immer diesen Feind, der hinter Assur steht: Russland. Nach Hesekiel 38,14 wird Russland mit einem großen Heer kommen gegen Israel. Aber sie werden unter ein furchtbares Gericht kommen: „Und ich werde nach allen meinen Bergen hin das Schwert über ihn herbeirufen, spricht der Herr, Herr; das Schwert des einen wird gegen den anderen sein. Und ich werde Gericht an ihm üben …“ (Hes 38,21).“  www.bibelpraxis.de/index.php?article.2872