Was sagen Todeskandidaten vor ihrer Hinrichtung?

Können die berühmten letzten Worte dem Sterben doch noch einen Sinn geben? Zwei deutsche Forscher untersuchten, was US-Todeskandidaten vor ihrer Hinrichtung sagten. Es war erstaunlich viel Positives.

„Cleve Foster, hingerichtet am 25. September 2012 wegen Mordes und Vergewaltigung: „Ich habe viele Tage lang in meiner Zelle über meine letzten Worte nachgedacht: Liebe für meine Familie, meinen Enkel, meine Freunde. Ich liebe euch sehr. Wenn ich heute Abend meine Augen schließe, bin ich bei meinem Vater. (…) In all den Jahren habe ich gelernt zu lieben. Gott ist alles. Gott ist mein Leben. Heute Abend werde ich bei ihm sein. (…) Eine Mutter wurde verletzt, als Vater verstehe ich ihren Schmerz. Ihr Brief war nicht falsch, sie hat nur gelitten. Sie hat mir Gottes Liebe gezeigt, dass Liebe da ist, um mich zu Hause zu empfangen. Ich liebe euch alle. Ich weiß nicht, was ich nach heute Abend fühlen werde. Ich liebe euch. Ich bete dafür, dass wir uns eines Tages im Himmel wiedersehen. Vor elf Jahren sagte mir ein Mann, das Schwierigste sei Vergebung. Hoffentlich werden wir eines Tages wieder alle zusammen sein. Ich liebe euch alle: Susan, Mrs. Cox, Mama, Maurie, Michael. Enkelkinder sind das Wichtigste auf der Welt. Ich liebe euch alle. Wärter, ich will diesen Ort auf den Flügeln eines heimwehkranken Engels verlassen. Ich bin bereit, heimzugehen und meinen Schöpfer zu treffen. Wir haben einen Freund in Jesus. Ich liebe dich, Gott. Ich liebe dich, Mama. Ich liebe dich, Susan.“

Troy Albert Kunkle, hingerichtet am 21. Januar 2005 wegen Raubmordes: „Ich bitte euch, mir zu vergeben. Ich habe einen Fehler gemacht und es tut mir leid, was ich getan habe. Ich kann euch nur bitten, mir zu vergeben. Ich liebe euch und werde euch alle im Himmel wiedersehen. Ich liebe euch sehr. Ehre sei Jesus.“ (Er spricht das Vaterunser.)

Lester Bower, hingerichtet am 3. Juni 2015 wegen Mordes: „Über meinen Fall ist viel geschrieben worden, nicht alles war wahr. Aber jetzt ist es vorbei und ich muss weitermachen. Ich will meinen Anwälten für alles danken. Sie haben mir ein Vierteljahrhundert geschenkt. Ich will meiner Frau, meinen Töchtern, Familie und Freunden für die treue Unterstützung danken, und für all die Briefe und Grüße über die Jahre. Jetzt ist es Zeit hinüberzugehen. Ich habe einen guten Kampf gekämpft, ich habe meinen Glauben behalten. Ich sage nicht tschüs, ich sage: bis wir uns wiedersehen. Ich liebe euch alle sehr. Danke, Wärter.“

Ray Jasper, hingerichtet am 19. März 2014 wegen Raubmordes, in einem schriftlichen Statement: „Ich will meinen Freunden, meiner Familie und meinen Unterstützern für all ihre Liebe danken. Auch der christlichen Hip-Hop-Gemeischaft, all den Brüdern, mit denen ich gesessen habe. All den Menschen, die sich die Zeit genommen haben, mir einen Brief zu schreiben. Danke. An meine Familie: Wir gehören zusammen. Mein wunderschöne Tochter, du bist das Beste, was mir jemals passiert ist. Ich liebe dich ohne Ende. Wir gehören für immer zusammen. Schlussendlich an Gott selbst: Danke, dass du mir ein Freund voll Gnade bist. ich liebe dich mit meinem ganzen Herzen und aller Kraft in Jesu Namen.“ Mündlich sagte er: „An meine Familie: Bitte passt aufeinander auf, bleibt stark und treu im Glauben an Gott. Ich danke allen, die mich unterstützt haben. Christine, ich liebe dich. An meine Tochter: Baby, sei stark, sei optimistisch, hab ein wundervolles Leben. Du weißt, was du mir bedeutet hast, und ich liebe dich. Bleib Gott treu. Tochter, ich liebe dich, ich liebe dich, ich liebe dich. Möge der allmächtige Gott mit Jesus Christus meinen Geist zu sich nehmen. Amen.“

Carroll Parr, hingerichtet am 7. Mai 2013 wegen Raubmordes: „Zunächst, Shonna: Rede mit deinem Bruder. Er kann dir die Wahrheit darüber erzählen, was mit deinem Mann passiert ist. Ich habe Bubba gesagt, er soll dir erzählen, was passiert ist. Jetzt mein Statement an die Welt: Ich bin wahrhaftig. Ich bin gut, ich bin ehrlich. Sagt all meinen Partnern, ich sage es wie Arnold Schwarzenegger: ‘I’ll be back.’ Diese Augen werden sich schließen, aber sie werden wieder geöffnet werden. Jesus hat mich zu Gott gebracht. An meine Familie: Ich liebe euch alle.“ (Welt.de)

Lieber Leser, wir müssen es Ihnen sagen, ob Sie es wahrhaben wollen oder nicht: Ohne Jesus und die Vergebung Ihrer Sünden durch sein Blut sind Sie verloren. Und zwar sind Sie vor einem heiligen Gott absolut, total und ewig verloren. Wenn Sie meinen, dass mit dem Tode alles aus sei, gehören sie zu den betrogensten aller Menschen. Es gibt nur einen, der Sie retten kann: JESUS CHRISTUS. Meinen Sie wirklich, dass die oben zitierten Männer fromme Komödie machten, als es zu Ende ging? Ohne Friede mit Gott zu haben, ist der Tod eine furchtbare Realität, vor der die Welt davonläuft. Man möchte nichts davon hören, man verdrängt es aus seinem Bewusst sein. Aber ist die Vogel-Strauß-Politik eine kluge Lösung?
Ein chinesischer Kommunist, der viele Christen der Exekution ausgeliefert hatte, kam zu einem Pastor und sagte: „Ich habe viele von euch sterben sehen. Die Christen sterben anders. Was ist euer Geheimnis?“
Wollen Sie es wissen? – Wenn Sie mit Ihrem Herzen zu Jesus Christus kommen und wirklich Frieden mit Gott haben wollen, dann können Sie dieses Gebet sprechen: „Herr Jesus, bitte vergib du mir alle meine Schuld und Sünde, meine Rebellion und mein Eigenleben. Hab Dank, dass du für mich gestorben bist und mit deinem Blut den Preis für meine Sünde bezahlt hast. Bitte, komm jetzt in mein Leben. Ich öffne dir die Tür meines Herzens und bitte dich, von nun an mein Herr zu sein. Hab Dank, dass du mich hörst und annimmst.“
Es kommt dabei nicht auf die Formulierung, sondern die Herzenshaltung an. Jesus sagt: „Wer zu mir kommt, den werde ich auf keinen Fall hinausstoßen.“15 Jesus allein hat dem Tode die Macht genommen.
Sie können jetzt selbstsicher und mit einem Lächeln darüber hinweggehen und das eben Gelesene aus Ihrem Gedächtnis verbannen. Aber auch so werden Sie dem Tode nicht entfliehen.
Was dann?
„Herr, lehre mich doch, dass es ein Ende mit mir haben muß und mein Leben ein Ziel hat und ich davon muß. Wie gar nichts sind alle Menschen, die doch so sicher leben!“ (Psalm 39,5-6)
Deswegen sagt der Prophet Amos:
„Darum bereite dich und begegne deinem Gott.“



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