Wer hat die beste Bibelübersetzung?

Die Geschichte wird erzählt von 4 Geistlichen, die zusammen saßen und genau über das Thema diskutierten. Ein Pfarrer ergriff zuerst das Wort: „Luthers Übersetzung ist immer noch die Beste. Er hat den Leuten ‚aufs Maul geschaut’ und wird bis heute von jedem verstanden, der ihn liest“. „Aber,“ so fiel ihm sein Glaubensbruder ins Wort, „wenn es um Genauigkeit geht, können wir heutzutage bessere Arbeit leisten. Die Elberfelder Übersetzung ist die, die jeder Bibelfreund lesen und gebrauchen sollte!“ „Nun,“ meinte der dritte Nachbar, „ich mache von beidem Gebrauch. Die Nähe zum Urtext und die Sprache des Volkes – das findet ihr in der Schlachter Übersetzung.“ Jetzt richteten sich aller Augen auf den letzten Teilnehmer der Runde, der bisher nur still zugehört hatte. Als er keine Anstalten machte, sich zu äußern, forderten ihn seine Freunde auf. „Hey, deine Gelegenheit. Welche Übersetzung benutzt du? Komm, sag schon!“ Der Vierte im Bunde räusperte sich und meinte dann kurz und bündig: Ich bevorzuge die Übersetzung meiner Mutter.“ Jetzt war das Erstaunen groß! „Was sagst Du – deiner Mutter? Wir wussten gar nicht, dass sie eine eigene Übersetzung hergestellt hat. Das ist ja sensationell! Erzähl doch mal!“ „Nun,“ kam die Antwort, „so lange ich denken kann hat meine Mutter es sich zum Vorsatz gemacht, die Bibel täglich in den Alltag zu übersetzen und danach zu leben. Das hat mein Leben bleibend geprägt“ (w)