Wer ist schon gerne intolerant, rechtsradikal, extremistisch?

Viele Christen können es sich nicht vorstellen, dass der viele Bürger in unserem Land tatsächlich nicht wissen, dass Abtreibung in Deutschland grundsätzlich verboten ist und der Staat nur unter bestimmten Voraussetzungen von der Strafe absieht, auch wenn der Eindruck entstehehen kann, dies sei „ganz normal“. Doch das wissen viele wirklich nicht. Erstaunlich. Undwenn man ihnen vom Urteil des Bundesverfassungsgerichtes erzählt, das in den 90er Jahren darauf hingewiesen hat, dass der noch nicht geborene Mensch von Anfang an eine Würde habe und zu schützen sei, rutscht ihne vieleich gar heraus, dass sie dieses Urteil gar nicht kennen. Aber wer für das ungeborene Leben der Babies eintritt, wird al radikal oder rechts verleumdet. Wenn man dieser dummen „Logik“ folgen würde, dann wären ja auch das Grundgesetz radikal, das Bundesverfassungsgericht radikal, Papst Franziskus ein Radikaler, unsere Staatsspitze Radikale und so weiter. Ja, selbst Jesus Christus würde heute wohl als Radikaler beschimpft. Aber auch Konrad Adenauer und Ludwig Erhard, den man zu Lebzeiten eher einen Linken zu nennen pflegte. Es wird Zeit sich diesem diktatorischen Mainstream des absolutistischen Relativismus mit guten Argumenten fair und tolerant zu widersetzen. Diese Leute, die brutal freundlich und „besorgt“ jedem den Radikalen Stempel aufdrücken, sägen an unserer Demokratie und Freiheit. Es sind geistige Brandstifter, die durch unterlassene Differenzierung das wirklich Radikale und Undemokratische erst salonfähig machen – und exakt das produzieren, wovor sie anscheinend edel warnen. Begriffe wie „rechts“, „rechtsradikal“, „fundamentalistisch“, „radikal“, „extremistisch“ und „intolerant“ werden meinst von linken Brandstiftern zu einer giftigen und jeden vergiftenden Brühe zusammenrührt.

Der ist kein Narr, der das hingibt, was er nicht behalten kann, auf das er das behält, was er nicht verlieren kann.“ Jim Elliot