Richard Dawkins, Darwins atheistischer Urenkel wurde 75 Jahre.

Er wurde am 26. März 1941 in Nairobi, Kenia geboren. Der Biologe und Autor Richard Dawkins ist einer der schärfsten Atheisten der Gegenwart. Sein erfolgreiches Buch „Das egoistische Gen“ hat viel bewegt. Zum Schrecken vieler Menschen. Frank Schirrmacher schrieb schon 2013: „Erst wenn man ihn in der Rückschau liest, erkennt man, dass Dawkins’ einflussreicher Bestseller ‚Das egoistische Gen‘ nichts Geringeres als die biologische Grundlegung roboter- und algorithmusgesteuerter Finanzmärkte und Gesellschaften ist“. Charles Darwin, sein geistiger Urgroßvater, legte ja schon in seinen Tagen die geistige Grundlage eines Konkurrenzkampfes aller gegen alle. Darwinismus war doch die Rechtfertigung des Rassismus und der Eugenik. Heute haben wir ja diese Ellbogenmentalität, den Karrierismus und die mörderische Leistungsgesellschaft in Reinkultur.
2006 kam dann ein neuer Bestseller von ihm auf den Buchmarkt. In „Der Gotteswahn“ versuchte Dawkins den „neuen Atheismus“ weltanschaulich zu begründen.
Doch immer wieder stellte sich Dawkins, zum Entsetzen seiner Anhänger, selbt ein Bein. Einmal sagte er in einem Gespräch, dass er den Grundgedanken der Kreationisten, das ‚intelligent design‘, durchaus nicht prinzipiell ablehnen würde. Nur könne dessen möglicher Urheber, so Dawkins, niemals ein Gott, sondern nur eine uns geistig überlegene außerirdische Rasse sein.
Dawkins erlitt vor ca. zwei Monaten einen schweren Schlaganfall. Zur Zeit kämpft sich wieder ins normale Leben zurück. Er hatte sich in einem Streit mit seinen atheistischen Kollegen so aufgeregt, dass er enttäuscht vom Verhalten „seiner“ Leute so krank wurde.
Immer mehr halten ihn für einen begnadeten Selbstdarsteller und leider schwacher Denker.Sie wundern sich, dass diesem Selbstdarsteller immer wieder gehuldigt wird. Weder ist seine Theorie, dass Gene diejenigen Einheiten darstellen, welche dem Selektionsprozess unterliegen, innerhalb der Biologie akzeptiert, ferner ist seine Theorie der Meme nicht nur fragwürdig, sondern eine regelrechte theoretische Groteske. Und seine Religionskritik legt ein dermaßen plattes Bild von Religion zugrunde, dass schon so mancher Kirchenvertreter es ablehnt, sich überhaupt mit ihm öffentlich auseinanderzusetzen. Leider ist er zu oft durch unfreundliche Beleidigungen als durch seriöse wissenschaftliche Arbeit aufgefallenen. Jetzt im Alter scheint er vor den Schreben seiner gottlosen Theorien zu stehen. Mr. Dawkins scheint das perfekte Beispiel dafür zu sein, dass sei Landsmann Chesterton recht hatte, als er formulierte:
„The first effect of not beliebing in God is to believe in anything“.
Wir wünschen ihm dennoch alles Gute, Gesundheit und vor allem Erkenntnis Gottes. (manches aus Cicero.de)