Ukraine: Mitten im Krieg baut Jesus seine Gemeinde und tut Wunder.

Unser Bruder Thomas hat wieder eine Zeit dort verbracht und uns berichtet:

 

„Ein Bruder, ein Imker in Schipetovka, wo wir wohnten erzählte uns, sein Vater war 74, sah schlecht, war halbseitig gelähmt, aber er konnte im Kopf klar denken und das Wort Gottes zitieren. Er war ein Beter. Die Kinder beteten fest für ihn. 
    Er sagte: „Eure Gebete halten mich zurück! Bitte betet nicht mehr für mich, dass ich noch weiter lebe.“
Danach versammelte er alle seine Kinder und betete um des Herrn Segen für die Kinder. Und sie beten, dass der Herr ihn sterben lassen möge. Zwei Stunden später holte der Herr ihn heim. 
    Derselbe Bruder erzählte uns aus seiner Militärzeit: Er war ein guter Läufer. Aber er verletzte sich am Knie. Flüssigkeit lief aus dem Knie. Er hatte wochenlang furchtbare Schmerzen. Da er Christ war, kümmerte man sich nicht gut um ihn. Er wurde in ein Lazarett gebracht, wo er von Studenten operiert werden sollte. Als er das erfuhr, weigerte er sich. So schickte man ihn zurück. Ohne OP. Er hatte große Schmerzen am Knie. Seine Vorgesetzten im Militär, spotteten, er werde nie mehr laufen können. Er sagte zu ihnen: „Mein Gott kann mich heilen, so heilen, dass ich im Sommer (in 4-5 Monaten) wieder am Militär-Wettkampf (Hindernislauf mit Gepäck) teilnehmen kann.“ Sie lachten. Er betete. 
    In der Nacht fiel er in einen tiefen Schlaf. (Er hatte vor Schmerzen wochenlang kaum geschlafen.) Er schlief sehr lange. 
Als er erwachte, fühlte er keinen Schmerz mehr. Er überlegte, welches Knie es war, das so geschmerzt hatte. Im Moment wusste er es nicht mehr. So blieb er unbeweglich liegen, weil er nicht eine falsche Bewegung machen wollte, um nicht die Schmerzen wieder zu bekommen. Schließlich bewegte er ganz leicht ein Bein. Kein Schmerz. Er bewegte weiter: Kein Schmerz. Er bewegte das andere Bein: Kein Schmerz. Er konnte aufstehen. Kein Schmerz. 
    Als ihn einige Kommilitonen stehen sahen, liefen sie herbei. „Gott hat mich gesund gemacht“ sagte er ihnen. Da riefen sie die Vorgesetzten und die Ärzte. Diese sagten: „Tatsächlich, das kann nur Gott getan haben!“. 
Aber sie waren böse. Sie wollten ihn fertig machen und gaben ihm einen ganz langen Wachdienst für mehrere Tage.
    Zu der Zeit betete seine Mutter und merkte im Gebet, dass sie ihren Sohn unbedingt besuchen sollte. So reisten die Eltern zu ihm: über 2000 km! Als sie kamen, sahen sie, dass er wieder gesund war, dass die Vorgesetzten ihn aber fertig machen wollten. Da der Vater früher Offizier war, konnte er bewirken, dass sein Sohn sofort Diensterleichterung bekam. 
    Einige Monate später war der Wettkampf. Der Geheilte gewann das Rennen!“
Sokolovo im Osten des Landes. (Ich habe euch schon mal berichtet …) 
   Die Familie des Predigers hier (Pavel) in Sokolovo hat mittlerweile insgesamt 33 Kinder aufgenommen. Die 7 Töchter versorgen sie. Die meisten waren Straßenkinder oder wegen Krankheit abgeschriebene Kinder. Eine der Töchter hat als Ledige 10 Kinder adoptiert und einige Jahre danach geheiratet. Die zweite Tochter hat nach und nach Pflegekinder angenommen. 
Jedes der Kinder hat eine Geschichte, so manche eine fürchterliche! (Ein Mädchen hat zusehen müssen, wie ihre Mutter ihren Vater ermordete – auf eine so schlimme Weise, dass ich es nicht wage, das hier zu nennen. Diese Kinder können nur durch Jesus Christus geheilt werden.) 
    Natascha aus Sokolovo hat einen Jungen (einer von den 10 adoptierten Straßenkindern), der Hepatitis C hat. Sie muss immer wieder ins Krankenhaus nach Kiew (8-9 Stunden Fahrt). Man muss die Ärzte bezahlen, die Wäsche im KH selber waschen und die Waschmittel selber mitbringen. Natascha war so froh über 500 Euro, die Valentyn ihr gab. Jetzt kann sie die anstehenden Rechnungen bezahlen.“
Danke für eure Gebete. 
Thomas