Wenn Rockstars sterben und auf ihre letzte Tour gehen (müssen).

 Es ist der Stachel der Negativität, die die Vertretern der Protestgeneration gemeinsam haben und den sie oft mit Radikalität heraussschreien. „I have made a big decision, I’m gonna try to nullify my life“ („Ich habe eine wichtige Entscheidung getroffen, ich werde versuchen, mein Leben auszulöschen“), diese berühmte Zeile aus der Fixer-Hymne Heroin von Lou Reed gehört nicht nur zu den wahrhaftigsten Zeilen der Rockgeschichte, sie beschreibt ihre Gottverlassenheit und Sinnleere.
- Keith Emerson war ein Rockmusiker, der die Rockmusik nicht mochte. Popmusik war für ihn Kinderkram. ELP sollte die größte Rockband aller Zeiten sollte werden und HELP heißen. The Nice (seine frühere Gruppe) hatten sich, wie es sich für jede Supergroup gehört, heillos verzankt, aber dann fiel das H aus. Hendrix war gestorben. Übrig blieben ELP, Emerson, Lake and Palmer, mit Greg Lake am Bass sowie dem Schlagzeuger Carl Palmer. Er wurde 71 Jahre alt.
„Die britische Keyboard-Legende Keith Emerson, Mitbegründer des Rocktrios Emerson, Lake and Palmer, ist tot. Wie die Band am Freitag auf ihrer offiziellen Facebookseite mitteilte, starb der Musiker in der Nacht zum Freitag in seinem Haus im kalifornischen Santa Monica. Sein Manager Daniel Earnshaw bestätigte den Tod auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur. Emerson wurde 71 Jahre alt. Die Polizei in Santa Monica geht von einem Suizid aus, wie ein Sprecher der dpa sagte.“ (Merkur)
 
 - Auch der wirklich und einzige „fünfte Beatle“ ist gestorben. George Martin produzierte 13 Beatles-Alben und 22 Singles. Jetzt ist er im Alter von 90 Jahren gestorben.
Er ist wahrscheinlich der einzige Mensch auf der Welt, der den Beinamen „Der fünfte Beatle“ tragen darf. Ohne seine Künste hätte es die größte Popband aller Zeit ziemlich sicher nie gegeben.
 
 - Tragischer Unfall der britischen Pop-Band „Viola Beach“
Beim Autounfall, bei dem im Februar in Schweden alle Mitglieder der britischen Band Viola Beach sowie deren Manager ums Leben kamen, festigt sich bei den Ermittlern ein schrecklicher Verdacht.
So soll allein der Fahrer des Unglückswagens schuld gewesen sein. Es gebe „keine andere Erklärung“, sagte ein Polizeisprecher der schwedischen Tageszeitung „Aftonbladet“ vom Donnerstag. Der Fahrer habe offenbar „vorsätzlich“ gehandelt. Alkohol, Drogen oder ein Sekundenschlaf waren bereits zuvor ausgeschlossen worden.“ (Merkur)
 
Was stört uns den am menschlichen Leben?“ Viele werden antworten: „Der Tod.“ Der Tod, bleibt fremd und befremdlich, unheimlich und immer wieder von neuem bedrohlich. In Deutschland sterben in jedem Jahr ungefähr 900.000 Menschen. „Mitten im Leben sind mit dem Tod umfangen.“ Luther sagt uns dazu tröstliche Tatsachen, nämlich dass durch den Tod Christi der Tod getötet wurde. Der Tod Christi ist für den Gläubigen der „Tod des Todes“ geworden. Hoffentlich gilt für dich und die gestorbenen Rockstars dieser Spruch: „You can never be too dead for resurrection“.