Christenverfolgung unter Flüchtlingen: Gottfried Martens, Berliner Pastor der SELK, berichtet über erschreckende Zustände in unserem Land
„Ich spreche mit drei Christen, die aus einer Unterkunft geworfen und mit Hausverbot belegt worden sind, nachdem sie es gewagt hatten, dagegen zu protestieren, dass ein muslimischer Mitbewohner einem der drei ein Handy gestohlen hatte. Sie schlafen nun bei uns … Es ist schon das dritte oder vierte Mal, dass ich es erlebe, dass Christen in einer Unterkunft in Berlin ein Handy gestohlen wird und sie anschließend vom Wachschutz herausgeworfen werden, wenn sie sich darüber beschweren und sogar ganz konkret den Täter benennen. – Während ich noch mit den dreien spreche, ...
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Leserbrief
von: Holzhaus
12. März

Da sprach er zu seinen Jüngern: Die Ernte ist groß, aber wenige sind der Arbeiter. 38Darum bittet den HERRN der Ernte, daß er Arbeiter in seine Ernte sende.
Auch die Moslems sind sehr aktiv, Christen für den Islam zu gewinnen, sogar mit Erfolg, wie man immerwieder hören kann.
Sogar in Deutschen Hotels liegt im Nachttisch jetzt ein Koran. Der Feind schläft nicht.
Viele Namenschristen werden aus Angst den Islam annehmen, weil sie sich dann sicherer fühlen.
Es sind für die Endzeit schwere Zeiten angesagt.

Antwort von ali

Es wird gern die verlogene und „erschreckende“ Nachricht verbreitet: Der Islam ist „die in der Welt am meisten verbreitete Religion“. Bitte genauer hinschauen.

Laut Angaben der britischen Zeitung „The Times“ waren es bereits im Jahr 2008 15 % der in Europa ansässigen Muslime, die ihre Religion aufgegeben haben und zum großen Teil zum Christentum übergetreten sind. Allein in Großbritannien hatten 200.000 Muslime, die dem Islam den Rücken zugewandt haben. Schätzungen nach bekehren sich in Frankreich jedes Jahr 15.000 Muslime zum Christentum: 10.000 davon werden Katholiken, der Rest schließt sich protestantischen Gemeinschaften an. Scheich Ahmad al-Qataani hatte sich schon 2007 in einem Interview mit dem Fernsehsender Al-Jazeera besorgt darüber geäußert, dass gerade in Afrika, wo der Islam immer die am meisten vertretene Religion war, im Vergleich mit dem letzten Jahrhundert die Zahl der Muslime einen starken Rückgang erlitten hat. Andererseits sei festzustellen, so Ahmad al-Qataani, dass die Zahl der Katholiken von 1,2 Millionen im Jahr 1902 auf nun 215 Millionen am Ende des Jahrhunderts angestiegen ist, Tendenz: steigend. Dazu kommen Gläubige anderer kirchlicher Gemeinschaften. Jede Stunde, so der muslimische Religionsvertreter, würden sich in Afrika 667 Muslime zum Christentum bekehren, jeden Tag 16.000, jedes Jahr 6.000.000: besorgniserregend enorme Zahlen, meinte al-Qataani.
Wahrscheinlich hat der Scheich bewusst übertrieben, um eine Gegenreaktion bei seinen Religionsangehörigen zu provozieren. Tatsache ist: der Islam wächst in der Welt durch steigende Geburtenraten, das Christentum durch Bekehrungen. Wie der evangelikale Prediger Wolfgang Simpson erklärte, sind in den letzten Jahrzehnten mehr Muslime zum Christentum gekommen als in allen vorausgehenden Jahrhunderten. In Algerien führte eine Massenkonversion von 80.000 Menschen dazu, dass die Regierung ein Gesetz erließ, das den christlichen „Proselytismus“ schwer bestraft. In Marokko beklagten Zeitungsartikel die Bekehrung von 40.000 Muslimen. Im Sudan haben sich in den letzten 20 Jahren mehr als 5.000.000 Menschen dem Christentum zugewandt, dies trotz harter Verfolgungen durch die Regierung. Nach jahrzehntelangen Kriegen vor einem fundamentalistisch-islamistischen Hintergrund verzeichnet das Christentum im Kaschmir zahlreiche Untergrundkonversionen. Die Menschen können mit dem Fundamentalismus nicht mehr leben und kommen zur Kirche, um Frieden zu finden. Der Mufti von Perak in Malaysia schätzt die Zahl derer, die sich vom Islam offiziell abkehrten, auf 250.000. Die staatlich ratifizierte Apostasie ist in Malaysia ein Recht, das den ethnischen Minderheiten zugestanden wurde.

Vor allem die evangelikalen christlichen Bewegungen legen bei dieser Missionierungstätigkeit eine noch nie da gewesene Rührigkeit an den Tag. Und die katholische Kirche? Mehrere Male hatte der Jesuit und Spezialist für den Islam P. Samir Khalil Samir SJ darauf hingewiesen, dass in Ländern mit muslimischer Mehrheit die katholischen Priester und auch Bischöfe dazu neigen, den Wunsch der Menschen nach einer Hinwendung zum Christentum nicht zu akzeptieren und im Zeichen eines interreligiös-dialogalen Zusammenlebens von einer Konversion abraten. So zeigt es sich gerade heute, wie wichtig die von der Glaubenskongregation im Dezember 2007 veröffentliche „lehrmäßige Note zu einigen Aspekten der Evangelisierung“ ist: es muss eindringlich und unwiderruflich bewusst werden, dass es keine Evangelisierung ohne Mission gibt.
Denn, so die Note: „Auch wenn die Nichtchristen durch die Gnade, die Gott schenkt auf Wegen, die er weiß, gerettet werden können, kann die Kirche doch nicht unbeachtet lassen, dass ihnen in dieser Welt ein überaus hohes Gut fehlt: die Erkenntnis des wahren Antlitzes Gottes und die Freundschaft mit Jesus Christus, dem Gott-mit-uns. Denn ‚es gibt nichts Schöneres, als vom Evangelium, von Christus gefunden zu werden. Es gibt nichts Schöneres, als ihn zu kennen und anderen die Freundschaft mit ihm zu schenken’“. Gerade die katholischen Christen müssen daher, besonders angesichts der aktuellen Migrationsströme, deren Ende nicht abzusehen ist, wieder den Mut finden, ihre ureigenste Aufgabe zu erkennen und mutvoll zu erfüllen. Dabei handelt es sich um einen Dienst für die Menschheit: den Dienst der Wahrheit, die den Gott, der Liebe ist, zeigt. In hoc signo vinces. A. Schw.