Glauben heißt "Nichts wissen"! Wirklich?

Glauben heißt nicht „Nichts wissen“, sondern glauben bedeutet vertrauen! Beispiel: Weißt Du wer Deine Eltern sind? Fast jeder stimmt spontan zu und sagt: „Klar, der Papa und die Mama“. Aber ganz streng genommen weißt du es nicht in dem Sinn, dass du Beweise hättest. Du hat natürlich die Geburtsurkunde, aber die könnte gefälscht sein. Du hast Babyfotos, aber was beweisen Fotos eines Neugeborenen schon. Also glaubt Du Deinen Eltern, dass sie Deine Eltern sind, wenn du ihnen vertraust. Es ist dann nicht nötig, nach Beweisen zu fragen, Vertrauen genügt. Du darfst aber aus diesen Gründen mit Recht sagen, dass du weißt, wer deine Eltern sind. Analog ist es mit dem Glauben an Gott. Wer Gott vertraut, der weiß im Herzen dass Gott ein guter Vater für ihn ist, auch wenn er zwar keine Beweise, sehr wohl aber gute Erfahrungen vorzuweisen hat. Wenn das „Wissen des Herzens“ zum „Wissen des Verstandes“ hinzukommt, ist es ja ein Mehrwert. Glauben heißt nicht: Ich bastle mir meinen Glauben so zureicht, wie ich es meine, sondern ich höre auf das was Gott uns offenbart. Glauben heißt: Ich habe das Vertrauen, dass Gott mich nicht in die Irre führen will, sondern dass er die Wahrheit offenbart. Glauben bedeutet: Sich mit seinem Verstand und seinem Willen Gott unterzuordnen. Glauben bedeutet: mit seinem ganzen Wesen JA zu sagen zu Gott. Glauben ist, zu erfahren, dass du ganz auf Gott verlassen kannst.

„Glauben“ denken die meisten unserer Zeitgenossen an „Glauben heißt nicht Wissen“, „Glaube“ also als schwächeres „Wissen“. Ein Mann steht mit verbundenen Augen auf dem Zehnmeterturm im Freibad. Er ist alleine im Bad, er hört nichts, er sieht nichts, vor allem weiss er nicht, ob Wasser im Becken ist!. Unten am Beckenrand steht ein anderer Mann und fragt ihn:“Glaubst du mir, dass Wasser im Becken ist? Wenn ja, dann spring!“ Wenn er springt, dann zeigt er Glauben im Sinne der Bibel.