Er wurde nur 24 Jahre alt. Vor 60 Jahren starb James Dean.

60 Jahre ist es her, da starb James Dean. Er starb mit nur 24 Jahren. Der Schauspieler war auf dem Weg nach ganz Oben in Hollywood, als er am 30. September 1955 in seinem Porsche tödlich verunglückte. Als Held und als Symbolfigur jedoch, wurde er unsterblich.

James Dean war der Ausdruck der rebellischen Jugend in den 50ern. Er war das Sinnbild für Rebellion gegen eine Elterngeneration, die ihre Kinder nicht mehr verstand.

Ursprünglich war er ein schüchterner Junge aus dem verschlafenen Mittleren Westen der USA gewesen. Sein Talent zum Schauspielern machten innerhalb von zwei Jahren einen Star aus ihm. In Hollywood wurde er durch „Jenseits von Eden“ , „…denn sie wissen nicht was sie tun“ und „Giganten“ zur großen Nummer.

Er selbst sagte: „Man muss schnell leben; der Tod kommt früh“. Er war sich bewusst, dass das Leben hier auf der Erde nur eine kurze Weile dauern würde. Deshalb wollte er aus seinem Leben so viel wie möglich rausholen. Vielleicht lebst du auch nach dieser Devise.Was aber nützt ein Leben, in dem du dir alles leisten kannst was du willst, wenn man schon mit 24 stirbt? Und was bringt ein Leben, in dem du so berühmt bist, dass Millionen Menschen dich verehren, aber kein Mensch dich wirklich liebt? Das ist das Schicksal der Legenden, die wir so bewundern.

Jemand sagte einmal treffend, das Leben vor dem Tod ist nur dann sinnvoll, wenn du weist, was nach dem Tod kommt. Ein Leben mit Jesus schenkt dir die Gewissheit, dass dein Leben nicht sinnlos ist und, dass du angenommen und geliebt bist. Es ist nicht so wie bei „Jenseits von Eden“, wo der Vater seinen Sohn ablehnt und demütigt, und das ganze obwohl wir solche Rebellen sind.

In jedem von uns steckt ein Stück von dem Rebellen, den James Dean gespielt hat. Wir wollen uns von Natur aus Gott nicht beugen. Wenn du dir das Angebot, dass Jesus uns in seiner Liebe macht richtig überdenkst, dann sollte es dich zur Umkehr von dieser rebellischen Haltung führen. James Dean wuchs ohne Eltern auf, in der vaterlosen Gesellschaft der Nachkriegszeit. Auch heute ist dieses Thema wieder aktuell und sie ist sicherlich die Ursache vieler Probleme in unserer Gesellschaft. Einen Eindruck davon, wie Gott dich liebt und wie er dein Vater sein möchte, kannst du in der Geschichte vom verlorenen Sohn bekommen:Lukas 15,11-32

Interessant: In frühen, unbekannten Rollen spielte James Dean einen Mönch, der Martin Luther auf der Wartburg besucht oder auch den Apostel Johannes.

Literatur:

Münchner Merkur Nr. 139 (20. Juni 2005), S. 5




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